Am: Sonntag, 17. Februar 2008
Ort: Dammtor
Treffpunkt: Uni Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, 12.45 Uhr
Am Sonntag, 17.02. 2008, wird die rechtsextreme DVU ihre zentrale Wahlkampfveranstaltung im CCH durchführen. In Hamburg ist für neofaschistisches Gedankengut kein Platz! Deshalb findet eine antifaschistische Kundgebung ab 13 Uhr am Dammtor statt und wir sind mit dabei.
Das Oberverwaltungsgericht hat nunmehr entschieden, dass die Freie und Hansestadt Hamburg der neofaschistischen Deutsche Volksunion von Gerhard Frey für Sonntag, den 17. Februar 2008 das CCH, Saal 6 für eine Großveranstaltung anlässlich der Bürgerschaftswahl mit mehreren hundert Nazis zur Verfügung stellen muss. Wir rufen alle AntifaschistInnen dazu auf, diese Provokation mitten in Hamburg zu verhindern.
„Zur Zeit überschwemmt die DVU die Straßen mit Plakaten und die Briefkästen mit ihrer braunen Propaganda. Sie tritt dabei im bürgerlichen Tarnmantel auf und vermeidet radikale Parolen. Sie kandidiert jedoch in enger Absprache, dem sog. „Deutschlandpakt", mit der NPD.
Mit Parolen wie „Michel statt Moschee“ oder „Hamburg ist eine deutsche Stadt “ will die DVU suggerieren, dass ein „unkontrollierter Ausländerzustrom … ein friedliches Zusammenleben“ gefährde. Damit soll ein Klima geschaffen werden, in dem Menschen nicht deutscher Herkunft pauschal zu Sündenböcken abgestempelt werden. Ausländerfeindliche Übergriffe haben hier ihre Grundlage.
Die Zeit, in der die Nazis an der Macht waren, sind nicht vergessen: Ausschaltung jeglicher Opposition, systematischer Terror gegen alle Nazi-Gegner, Übernahme und Gleichschaltung der Gewerkschaften, Verfolgung und Ermordung all derjenigen, die nicht in dass rassistische Menschenbild der Nazis passten. Millionen Tote durch den Holocaust an den europäischen Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti. Weltweiter Krieg, an dessen Ende mehr als 55 Mio. Tote zu beklagen waren.“
(Aus dem Aufruf zur Kundgebung und dem Hamburger Aufruf „Keine Stimme den Nazis“)
mehr Infos: http://www.keine-stimme-den-nazis.org/